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„Advent, Advent ein Lichtlein brennt…“

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und die Vorweihnachtszeit beginnt ganz offiziell. Weihnachtsfiguren, Tannenschmuck und Lichterketten, soweit das Auge reicht. Inspiriert von den USA, bringen auch wir Deutschen mittlerweile viel mehr Weihnachtsschmuck an als noch vor ein paar Jahren. Anscheinend ist die Liebe für Weihnachten der Amerikaner auf uns übergesprungen.

Wann ist der perfekte Zeitpunkt zum Schmücken? Was ist dieses Jahr an Weihnachten angesagt und wie entstand eigentlich unser Adventskranz, der bereits am Sonntag unseren Wohnzimmertisch ziert?

DER PERFEKTE ZEITPUNKT
In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird frühestens Ende November und spätestens zu Beginn der Adventszeit geschmückt. Bei den Christen ist dies erst nach dem Abschluss des Totengedenkens erlaubt, denn dann beginnt das neue Kirchenjahr und die Vorweihnachtszeit kann eingeläutet werden.

MUST-HAVES FÜR DEN WEIHNACHTSSCHMUCK 2018
Gerade in diesem Jahr sind die Trendfarben Weiß, Gold und Silber. Diese werden mit Farbakzenten wie beispielsweise einem zarten Rosa oder Blau toll zur Geltung gebracht! Trotzdem darf auch klassisches Rot zur (Vor-)Weihnachtszeit nicht fehlen.

Die funkelnde Beleuchtung ist auch dieses Jahr ein absolutes Muss. Besonders schön ist diese in den Abendstunden, die Dank der Winterzeit je nach Wetterlage bereits um 16 Uhr mit der Dämmerung beginnen. Ein kleiner Tipp von mir zur Beleuchtung im Winter: Zeitschaltuhren! Denn wer kennt es nicht, wenn man zum späten Abend bereits im Bett liegt, kurz vorm Einschlafen ist und die Weihnachtsbeleuchtung noch an ist. Damit die Nachbarn nicht von den blinkenden und funkelnden Lichtern gestört werden und eventuell kein Auge zubekommen, solltet ihr die Zeitschaltuhr ca. auf 22 Uhr als Abschaltzeit programmieren. Ein netter Nebeneffekt ist zudem, dass Ihr nicht nur Geld spart, sondern auch der Umwelt damit etwas Gutes tut.

DIE TRADITION: DER ADVENTSKRANZ
Wir alle kennen den klassischen Adventskranz, der aus Tanne zu einem Ring geflochten ist und vier Kerzen - für jeden Adventssonntag eine - besitzt. Dieser Brauch stammt bereits aus dem 19. Jahrhundert. Johann Hinrich Widern hatte aus einem großen Kutschrad einen hölzernen Kranz mit 28 Kerzen gebastelt. 24 kleine rote und vier dicke weiße. Diesen Kranz hang er anschließend im Waisenhaus auf und die Kinder durften jeden Tag eine weitere Kerze anzünden. Damit sollte die Wartezeit auf Heiligabend verkürzt werden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich dieser Brauch weiter und es kam dekoratives Tannengrün hinzu, welches um das Rad gewickelt wurde. Die 24 kleinen Kerzen wurden nur noch durch die vier Weißen ersetzt, die jeden Adventssonntag angezündet werden, so wie wir es heute auch noch kennen.

Was haltet Ihr dieses Jahr von einem einfachen selbstgemachten Adventskranz? Auf https://www.solebich.de/wohnen/adventskranz gibt es viele Inspirationen, die auch über den klassischen Adventskranz hinausgehen.

Ich wünsche Euch tolle Feiertage mit viel Deko und einem wunderschönen Adventskranz.

Eure Emma Bagel