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Im Trend: Plant Based Food

Es gibt immer wieder neue Ernährungstrends. So viele, dass ich tatsächlich manchmal den Überblick verliere.

Was ist denn nun eigentlich wirklich gesund? Was es da nicht alles gibt: „No-Carb“, „Low-Fat“ oder nach 18 Uhr gar nichts mehr essen. Vegane Ernährung, Paleo-Diät, wieder andere meiden Milchprodukte. Ist Plant Based jetzt ein weiterer Trend, mit dem man sich auseinandersetzen muss? Wie Ihr wisst, liebe ich alle Themen rund um Ernährung und Lebensmittel. Darum habe ich mich da mal schlau gemacht.

Plant Based vs. vegan

Vegetarier, Veganer, Flexitarier oder andere Ernährungstypen: Auf vielen modernen Speiseplänen stehen pflanzliche statt tierischer Produkte im Mittelpunkt. Und der Trend geht weiter in Richtung pflanzenbasierter Ernährung. Aber ist eine Plant Based – also pflanzenbasierte – Ernährung nicht das gleiche wie vegan? Nein, ist es nicht. Das weiß ich jetzt. 

Vegan zu leben bedeutet, auf sämtliche tierischen Produkte, also Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte und Honig komplett zu verzichten. Diese Grundhaltung geht oft über das Essen hinaus – manche Veganer verzichten konsequent auch auf Kosmetik und Kleidung mit tierischen Bestandteilen wie Leder, Wolle oder Seide. Wer sich Plant Based ernährt, vermeidet zwar auch weitgehend tierische Produkte, folgt aber einer anderen Motivation. Wo bei den Veganern vor allem das Tierwohl und Umweltaspekte wesentlich sind, stellen die Anhänger der pflanzenbasierten Ernährung den Menschen in den Mittelpunkt. 

Kein Verzicht, sondern bewusster Genuss

Die Stars der Plant Based Küche sind natürliche, unverarbeitete Produkte, die aus Pflanzen gewonnen werden. Also Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Früchte, Pilze, Nüsse und Samen. Im Gegensatz zum Veganismus wird hier jedoch nicht zwingend auf tierische Produkte verzichtet, sondern die pflanzliche Basis bewusst und vereinzelt ergänzt. Ein Salat mit Feta oder Mozzarella, Joghurt, Quark, Eier, Fisch sowie etwas Fleisch können also hier und da durchaus auf dem Speiseplan stehen. 

Wichtig bei der richtigen Auswahl der Lebensmittel ist, dass es sich um kaum bis gar nicht industriell verarbeitete Produkte handelt. Bei der Auswahl der tierischen Produkte wird darauf geachtet, dass sie aus verantwortungsvoller Haltung stammen. Also lieber mal kein Grillwürstchen kaufen als eines, von dem man nicht weiß, wo es herkommt und was drin ist. 

Bunte Vielfalt auf dem Teller

Die Küche der Plant Based Ernährung ist bunt und abwechslungsreich. Da kaum industriell verarbeitete Lebensmittel verwendet werden, spielen frische Kräuter, exotische Gewürzmischungen und getrocknete oder fermentierte Produkte sowie Würzsaucen oder Pasten eine wichtige Rolle. Denkt doch mal an den Orient, Asien oder Indien. Wie farbenfroh und vor allem geschmacksintensiv werden dort fleischlose Gerichte mit Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst gezaubert? Hier lassen sich wirklich kreative und phantasievolle Anregungen holen, bei denen mir schon im Vorfeld das Wasser im Mund zusammenläuft.  

Na? Neugierig geworden? Hier findet Ihr eine Menge kreativer und köstlicher Rezepte, die perfekt in einen Plant Based Ernährungsplan passen:

https://www.planetplantbased.com/Rezepte

 

Gesund und ausgewogen

Eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend für unsere Gesundheit, das ist mittlerweile bekannt. Wir müssen unseren Körper mit der optimalen Bandbreite an Nährstoffen versorgen. Mit den vielseitigen Möglichkeiten der Plant Based Ernährung gar kein Problem. Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte enthalten nützliche Ballaststoffe. In Nüssen und Samen und daraus hergestellten Ölen sind wertvolle ungesättigte Fettsäuren enthalten. Und eine möglichst bunte Gemüse- und Früchteauswahl versorgt den Körper mit Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Pflanzenstoffen.

Plant Based ist absolut alltagstauglich

Was soll ich sagen – der Trend zum Plant Based Food spricht mich wirklich an. Eine bewusste und gesunde Ernährungsform ohne grundsätzliche Verbote, die sich leicht in den eigenen Alltag integrieren lässt. Nicht nur am eigenen Herd. Essenseinladungen von Freunden kann ich mit gutem Gewissen annehmen, ohne mit Extrawünschen ein anstrengender Gast zu sein. Und auch in Restaurants und Cafés komme ich wunderbar klar. Ab jetzt könnt Ihr für den kleinen Plant Based Snack zwischendurch übrigens ganz einfach beim Snack-Profi Back-Factory vorbeischauen. Dann könnt Ihr dort nämlich die belegten Bestseller als pflanzlich basierte Alternativen genießen. 

Und noch etwas finde ich richtig toll: Plant Based ist auch noch gut fürs Klima. Denn die Produktion pflanzlicher Lebensmittel ist weniger CO2-intensiv als die tierischer Lebensmittel. 

Es lohnt sich also wirklich, neue Ernährungstrends mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Bis bald,

Eure Emma Bagel