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Kulinarische Weltreise

Streetfood ist in aller Munde – und hat mit der typisch deutschen Imbissbude mittlerweile nur wenig gemein.

Streetfood erobert die Republik. Die köstlichen, frisch zubereiteten Gerichte, die an mobilen Ständen oder in Wagen landauf, landab angeboten werden, sind wortwörtlich in aller Munde. Nicht nur in Deutschland. Tagtäglich ernähren sich etwa 2,5 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt von Streetfood, schätzt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der vereinten Nationen. Denn obwohl Streetfood heutzutage auch von deutschen Straßen und Plätzen nicht mehr wegzudenken ist: Seinen Ursprung hat das beliebte „Essen von der Straße“ woanders. Streetfood ist global!

Vor allem für asiatische Länder ist Streetfood typisch. In China gibt es die Garküchen auf der Straße schon seit 800 Jahren. Auch in Indien, Thailand oder Vietnam hat Streetfood einen  besonderen Stellenwert. Die dortigen Streetfood-Märkte und mobilen Garküchen bieten eine  bunte Vielfalt an schnell zubereiteten Spezialitäten. Von scharfen Currys bis hin zu exotischen Papaya-Salaten. Manche Gerichte, wie Insekten und Hühnerbeine, sind für den europäischen Geschmack durchaus gewöhnungsbedürftig. Auch in Südamerika sowie in vielen Staaten Afrikas prägen kleine Essensstände mit handgemachten, traditionellen Gerichten seit jeher das Straßenbild. Sie ernähren einen großen Teil der Bevölkerung. Zum einen handelt es sich bei den Betreibern in der Regel um Kleinunternehmer und Familien, die damit ihren  Lebensunterhalt verdienen. Gleichzeitig ist Streetfood preiswert und bietet vielen Menschen eine erschwingliche Möglichkeit, auswärts zu essen.

Im Laufe der Zeit hielt die Streetfood-Kultur auch in westlichen Ländern Einzug. Zunächst in den USA – die Hot-Dog-Stände in New York sind legendär! Hier war es sogar ein gebürtiger Sachse, Rolf Babiel, der mit seinem „Hallo Berlin“-Wurststand in den 1980er-Jahren Kult-Status erlangte. 2005 erhielt Rolf Babiel, der 2009 starb, den renommierten Vendy Award. Der „Wurstkönig von New York“ galt damit als bester Streetfood-Anbieter der Stadt.

Um Streetfood probieren zu können, müssen Gourmets schon lange nicht mehr um die Welt reisen. Auch hierzulande ist Streetfood zum Trend geworden. London gilt als Epizentrum der Streetfood-Bewegung in Europa. Seit 2013 findet in Berlin-Kreuzberg in der Markthalle Neun (https://markthalleneun.de/) der wöchentliche Streetfood-Thursday statt. Von März bis Oktober locken Streetfood-Festivals von Hamburg bis München ganze Völkerscharen herbei. Wem das nicht reicht, der kann sich täglich an den Köstlichkeiten der unzähligen Foodtrucks, die auf Deutschlands Straßen  unterwegs sind, erfreuen. Heute gibt es mehrere hunderte Foodtrucks, umgebaute US-Trucks und Trailer, die besonders  Büroangestellte zur Mittagszeit glücklich machen. Immer häufiger werden die coolen, rollenden Küchen auch für das Catering gebucht – von Messen über Festivals bis hin zu privaten Feiern. Durchschnittlich kostet ein Gericht laut Foodtruck-Deutschland zwischen 5 und 7,50 Euro.

Schaut doch mal hier, wo in eurer Nähe der nächste Food-Truck steht: http://www.foodtrucks-deutschland.de/trucks/stadt

Eure Emma