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Urban Gardening Back-Factory meine ernte

Urban Gardening

Säen, ernten, genießen

Salat und Erdbeeren vom Balkon, Möhren auf dem Grünstreifen, blühende Biotope auf der Verkehrsinsel – Gärtnern in der Stadt ist voll in. Pünktlich zum Start in die neue Saison habe ich mich für euch schlaugemacht und verrate euch dabei, was sich hinter dem Trend „Urban Gardening“ verbirgt …

Die Idee des „Urban Gardening“ hat ihre Wurzeln in Amerika. In den 1970er-Jahren begann eine Community in New York, mitten in der Stadt Obst und Gemüse zur Selbstversorgung anzubauen. Viele der damaligen Gartenanlagen dienten zugleich als Maßnahme gegen eine zunehmende Verwahrlosung in der Stadt.

Auch in Deutschland lässt sich ein wachsendes Interesse am Stadtgärtnern bzw. Urban Gardening beobachten.  Besonders in Großstädten haben sich zig Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgärten  angesiedelt. Mehrere Hundert sollen es bundesweit sein. Brachliegende Flächen, ob in Hinterhöfen oder Baulücken, verwandeln sich so in blühende Oasen und ertragreiche Plantagen. Manche Projekte haben seit vielen Jahren ihre festen Orte, andere sind komplett mobil angelegt und könnten jederzeit umziehen.

Auch im privaten Raum, auf Dachterrassen und Balkonen, lässt sich erstaunlich viel selbst anbauen. Mit etwas Ideenreichtum gedeihen Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen auch auf kleinstem Raum. Wer wenig Platz hat, baut einfach in die Höhe: Mit Leitern und Pflanztaschen lassen sich auf dem Balkon vertikale Gärten aufziehen, in denen Tomaten, Radieschen, Salatpflanzen & Co. prächtig gedeihen. Für Balkongeländer gibt es spezielle Hängetöpfe.  Tontöpfe an Wänden bieten Kräutern ein Zuhause. Solche Pflanzgefäße finde ich  nicht nur  praktisch, sondern sie dienen auch als dekorativen Blickfang.

Eine schöne Alternative für alle, die mehr ernten, aber sich nicht festlegen wollen, ist die Möglichkeit, Teilstücke auf Äckern oder Gemüseparzellen zu mieten. An 26 Standorten bundesweit können Gartenliebhaber zum Beispiel mit „meine ernte“ ihr eigenes Feldstück beackern. 45 Quadratmeter für Singles und Pärchen, 90 Quadratmeter für die ganze Familie. Dieses wird im Frühjahr von erfahrenen Landwirten mit über 20 verschiedenen Gemüsesorten bestellt.

Von Anfang Mai bis Anfang November können sich Gartenneulinge und Hobbygärtner dann beim Jäten und Wässern austoben – und schließlich ihre eigene Ernte einfahren. Das „meine ernte“-Team unterstützt mit Know-how und Gärtnersprechstunden bei den Landwirten. Zudem stellt es auch eine Grundausstattung an Gartengeräten sowie Wasser zur Verfügung.

Schaut doch mal hier: http://www.meine-ernte.de/

Urban Gardening bedeutet auch, seine Freizeitgestaltung mit Nützlichem zu verbinden.  Experten sehen in dem Boom das wachsende Bedürfnis nach Naturerfahrung und nach einem Gegenpol zum hektischen Alltag. In der Gemeinschaft wird Wissen über Ernährung,  Pflanzenanbau, Gestaltung und Artenvielfalt vermittelt. Zudem haben Forscher herausgefunden, dass Gärtnern zum Stressabbau beiträgt und das Wohlbefinden steigert. Kein Wunder, dass die Renaissance des Gärtnerns auch von immer mehr Städten gefördert wird. Sie stellen für ihre Bürger mit grünem Daumen kostenfrei Flächen und Parzellen zur Verfügung. Oder sie verwandeln ihre Grünanlagen in „essbare“ Kulturlandschaften. Das Modell „Essbare Stadt“ startete 2007 in Kassel. Inzwischen gibt es über 140 Städte in ganz Deutschland, die den Anbau von Obst und Gemüse im öffentlichen Raum fördern. Pflücken und ernten sind hier ausdrücklich erlaubt – und völlig kostenfrei zum Gießen.

LIFEHACKS UND TIPPS FINDET IHR IN DEM BUCH VON ANTJE KRAUSE
Schaut mal hier: https://www.trick17-dasbuch.de/buch/trick-17-garten-balkon/

Da könnt ihr unter anderem auch tolle Buchpakete gewinnen.

Eure Emma